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13.02.2015

12 von 12 im Februar

Dieses 2015 hat uns bisher noch nicht viele virenfreie Tage beschert. Mo ist wieder krank, aber gestern durften wir zumindest seit 4 eingesperrten Tagen erstmals wieder kurz vor die Tür.

Nicht viel ist passiert, aber ich habe es dokumentiert - ha! Die Essenz des Blogs!

1. Guten Morgen. Keine Sonne, aber Mo ist nach 5 Tagen endlich fieberfrei aufgewacht. Hurra!
Keine Ahnung, wie ich die Aufkleber jemals wieder von der Fensterscheibe entfernen soll.

2. Mo saugt die Wohnung, wäscht und kocht Mittagessen. Dazu hört er leichte Jazzmusik.



3. Danach backt er ein Schoko-Apfel-Herz.



Im Ernst, es handelt sich um den schnellsten Kuchen der Welt, und gar nicht mal so ungesund.
Werde ich demnächst vorstellen.

4. Mittagspause wird eingeläutet. Auf einmal wieder fieberfrei, verläuft das Einschlafen auch nicht mehr so unproblematisch wie mit 39,9°...
(Versteht mich nicht falsch. Lieber knie ich den ganzen Tag neben seinem Bett.) 





5. Geschafft. Ich lese das Internet durch, koffeiniere mich und esse Erwachsenen-Süßigkeiten.


Für KINDER? Wo steht hier Kinder? Ach nein, Schatz. Das heißt K Inder. Komischer Name, ich weiß.


6. Kurze Parkett-Meditation. Welchen sollen wir nehmen?
Nicht im Bild: Die Badfliesen- und Küchenplanungs-Meditation.














7. Endlich - die große Schwester kommt vom Kindergarten nach Hause. Gestreifte Wiedersehensfreude.





8. Mama: "OK. Ihr wollt kein Obst? Probiert mal diesen leckeren Saft."
- Kinder: "Geh weg."


Netter Versuch, Mutter. Jetzt rück den Kuchen raus.


9. Wir gehen raus. RAUS! WIR DÜRFEN DAS HAUS VERLASSEN! Wenn auch nur kurz. Es tut so gut nach tagelanger Heizungsluft endlich wieder Frische (und eine Prise städtischen Feinstaub) zu atmen...



Das ist unser Weihnachtsbaum, auch genannt: "Oh Pammbaum". Heiß und innig geliebt.


10. Der gute Mann bleibt ab 17.00 bei den Kids, damit ich alleine einkaufen gehen kann. Ich bin frei! Wellen des Glücks schießen durch meinen Körper. So euphorisch fühle ich mich, dass ich mir mit viel Schwung meinen Finger in der supermarkteigenen Tiefkühltruhe einklemme. Aber so richtig. Ich hänge einige Zeit mit meinem Körper über Seelachsfilet und kühle meinen Finger an Fischstäbchen. Da mich fremde Menschen bereits stirnrunzelnd betrachten, verzichte ich auf ein Foto an Ort und Stelle. Aber so ganz möchte ich euch meinen Finger auch nicht vorenthalten.


Leider ist er nicht richtig blau geworden, sodass mich wieder niemand bemitleidet. Mist, alles umsonst.


11. Gleich weiter zum Elternkurs "Starke Eltern, starke Kinder" des Kinderschutzbundes. Es war erst die zweite Einheit, aber der Kurs (aka die Kursleitung) scheint was zu taugen. Psychogequatsche, aber hey - ich liebe Psychogequatsche. Anstrengend, aber heilsam, sich seine automatisierten Prozesse / Verhaltensweisen im Alltag bewusst zu machen.



Irgendwann werde ich dieses Bild umdrehen. Gleich nachdem ich die Steuererklärung für 2013 gemacht habe.



12. Um 21.30 ist Feierabend. Der Mann und ich frönen unserem Serienjunkietum und dann
gute Nacht.




Läuft zäh an, entwickelt sich aber gegen Mitte der ersten Staffel ganz hervorragend. Kann natürlich weder mit Breaking Bad noch Homeland mithalten, zeigt aber immerhin mehr tiefenpsychologisches Entwicklungspotential als Verbotene Liebe (ha!) und ganz entgegen meiner Erwartungen bekomme ich auch keine Alpträume.


 Mehr zu 12 von 12 gibt es wie immer bei Caro.
 
 
 
 

Kommentare:

  1. Das mit dem Einschlafen kann ich nachvollziehen;-) Wir haben letztens auch Böden ausgesucht. Aber wir mussten uns nur für einen entscheiden, was auch schon schwer genug war. Wir gehen mehr ins Helle, weil es die Räume größer macht. Bei dem Vortrag war ich auch, fand ihn echt gut.
    VG Charlie

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  2. Hallo Charlie, ich denke, wir werden uns auch für den helleren entscheiden! Und ich bin gespannt, wie sich der Kurs noch entwickelt...
    LG Sue

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